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Die globale Ebene
Die globale Agenda 21 ist ein vorwiegend entwicklungs- und umweltpolitisches Handlungsprogramm, eine „Tagesordnung für das 21. Jahrhundert“, die 1992 auf einer UN-Konferenz in Rio de Janeiro verabschiedet und von 179 Staaten unterzeichnet wurde.
(Das gesamte Dokument in deutscher Übersetzung finden sie hier — PDF ~3,4 MB)
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Im Jahr 2002, wurde auf der Folgekonferenz für nachhaltigen Entwicklung in Johannisburg die Agenda 21 bekräftigt.
(Die Resolution von Johannesburg hier — englisch PDF ~100 KB) |
Die Agenda 21 zeiht ihre Überzeugungskraft aus dem ihr zugrunde liegenden Konzept einer „nachhaltigen“ oder „zukunftsfähigen“ Entwicklung. Dies bedeutet, dass Wirtschafts-, Sozial-, Umwelt- und Entwicklungspolitiken die Bedürfnisse der heute lebenden Generation befriedigen, ohne die Chancen künftiger Generationen zu beeinträchtigen.
Die globale Agenda 21 ist zunächst als Maßnahmenpaket vorrangig für nationale Regierungen und internationale Organisationen.
Die nachgeordneten politischen Ebenen sind aufgefordert, im Sinne dieser Ziele zu handeln. Was global verabschiedet wurde, muss auf allen Ebenen, also auch lokal, umgesetzt werden.
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Unter dem Motto „Global denken – lokal handeln!“ sind die Regionen und Kommunen der Unterzeichnerländer aufgerufen, eigene lokale Agenden zu erarbeiten, in denen Ökonomie, Ökologie und Soziales & Kultur in ein zukunftgerichtetes Gesamtkonzept gebracht werden.
Diesem Aufruf ist auch Ratingen gefolgt.
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