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  Eine Welt – Fairer Handel – Grundsätze – Kernelemente


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Grundsätze des fairen Handels Fairer Handel wirkt! Fair gehandelte Produkte kaufen
Kernelemente Biodiversität Organisation Kontrolle

Viele Produkte unseres täglichen Bedarfs kommen aus den so genannten Entwicklungsländern.
Sie werden hier sehr billig angeboten und das hat seinen Preis:
Viele Menschen in den Ländern des Südens arbeiten unter unwürdigen Bedingungen oder erhalten für ihre Produkte so niedrige Preise, dass nicht einmal die Produktionskosten gedeckt sind.
Die Existenz von unzähligen Handwerker-, Kleinbauern- und Arbeiterfamilien ist bedroht.
Für sie setzt sich der Faire Handel ein.

Durch langfristige Zusammenarbeit, Abnahmegarantien und die bedingungslose Akzeptanz der vom Produzenten geforderten Preise schafft der Faire Handel eine Situation der Sicherheit – dem Produzenten wird die Sorge genommen, ob er auch morgen noch seine Familie ernähren kann.
Das ermöglicht es ihm, sich voll auf seine Produktion zu konzentrieren, was uns als den Konsumenten wiederum in Form von ständig steigenden Qualitätsstandards und überraschenden Produktinnovationen zu gute kommt.
Im landwirtschaftlichen Bereich engagiert sich der Faire Handel für einen ökologisch vertretbaren Umgang mit der Natur und den Erhalt der Biodiversität.

Ein solidarischer Handel ohne Ausbeutung, verbunden mit entwicklungspolitischer Öffentlichkeitsarbeit soll den Weg bereiten für eine gerechtere Wirtschaftsordnung und der vermeintlichen Ohnmacht des Einzelnen greifbare Handlungsmöglichkeiten entgegensetzen.

Kernelemente des Fairen Handels:
• Zahlung gerechter, von den Produzenten kalkulierter Preise.
• Vorfinanzierung der Produktion.
• Kontinuierliche Zusammenarbeit und langfristige Verträge.
• Unterstützung einer nachhaltigen Projekt- und Produktentwicklung.
• Beratung und Schulung hinsichtlich Marktanalyse und Qualitätsmanagement um den Kleinproduzenten
   den Zugang zum konventionellen lokalen und internationalen Markt zu ermöglichen.
• Förderung von Gemeinschaftsaufgaben im Gesundheits-, sozialen und politischen Bereich.
• umfassende Informations- und Bildungsarbeit für Weltläden und Aktionsgruppen.
• Kostendeckendes, nicht profit-orientiertes Wirtschaften in der gesamten Handelskette.
• Transparenz und Überprüfbarkeit der Handelsbeziehungen und Wirtschaftsweisen.

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