Ist überall fair drin, wo fair draufsteht?
Der Begriff
Fair ist nicht gesetzlich geschützt, und gerade in letzter Zeit taucht dieser Begriff immer häufiger in der Werbung für die verschiedensten Produkte auf, ohne dass der Konsument informiert wird, was der Anbieter denn unter diesem Begriff versteht.
Um die Glaubwürdigkeit des Fairen Handels sicher zu stellen, haben die Akteure des Fairen Handels unterschiedliche Ansätze zu einer besseren Kontrolle entwickelt.
Hierfür wurden überprüfbare Standards entwickelt.
Folgende Standards gibt es:
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WFTO-Standard für Fair-Handels-Organisationen
— Die Einhaltung wird im Rahmen eines dreistufigen Monitoring-Systems überprüft.
• Konvention der
Weltläden
— Sie formuliert das Selbstverständnis der Weltläden in Deutschland und die zentralen Kriterien,
an denen Weltläden ihre Arbeit messen.
Die Handelspartner der Weltläden werden vom Weltladendachverband regelmäßig überprüft,
ob sie die strengen Maßstäbe der Weltläden einhalten.
Die Ergebnisse dieser Prüfungen werden – ähnlich wie die Testberichte der Stiftung Warentest –
in einem ATO (Alternative Trade Organisation) – TÜV veröffentlicht.
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FLO-Standards für Produkte, die das Fairtrade-Siegel tragen
— Sie werden international von FLO (Fairtrade Labelling Organizations International) festgelegt
und im Rahmen einer Zertifizierung überprüft.